Nach einer etwas längeren Pause melden sich die Hosen endlich mit einem neuen Album zurück. Nach der interessanten, aber doch sehr gewöhnungsbedürftigen Unplugged Scheibe (viele Songs der Hosen eignen sich in meinen Augen nicht für eine Unplugged Interpretation), war ich gespannt, ab die Band noch einmal ein richtig krachiges Album raushauen können.
Ich kann soviel sagen.... Ja, sie können es!!
Zwei Sachen an der Scheibe fallen schon während des ersten durchhörens auf. Zum einen merkt man, dass ein anderer Produzent im Tonstudio saß und die Texte sind, bis auf wenige Ausnahmen recht ernst und nachdenklich geworden. Besonders das Thema einer zu Ende gegangenen Beziehung wird recht häufig aufgegriffen. Doch man braucht jetzt zum Glück keine Herzschmerz Scheibe erwarten, denn das Album besticht außerdem durch seine Abwechslung. Songs wie "Strom" oder "Disco", letzteres beginnt mit einem Disco typischen Elektrobeat, sind typische Hosen Nummer, wo der Spaß im Vordergrund steht, und man herzlichst zum mitgröhlen und abgehen eingeladen ist. Dann gibt es da noch Songs wie "Innen alles neu" oder "Leben ist tödlich", die auch Live sicher einiges reisen werden, allerdings schon mit ernsteren Texten bestückt sind. Neben vorher genannten Elektrobeats gibt es auch noch einen weiteren Stilbruch, der bei "Auflösen" den Hörer überraschen wird. Campino singt, nur von einer Akustikgitarre begleitet, im Duett mit einer Frau. Gab es noch nie, klingt aber in meinen Ohren auch sehr gut. Politisch wird es dann mit dem Song "Die letzte Schlacht", dem Beitrag der Hosen zum Thema Überwachungsstaat.
Fazit:
Musikalisch ist "In aller Stille" eine Weiterentwicklung von "Auswärtsspiel", die von einigen Stilbrüchen geprägt ist. Textlich bekommt man genau solche Lieder präsentiert, die man von den Hosen erwartet. Fans, die von "Zurück zum Glück" abgeschreckt wurden, sollten der Platte definitiv eine Chance geben. Für alle anderen ist es eh ein Pflichtkauf.
Nach dem zugegeben grandiosen Vorgängeralbum "DgL" dachte ich mir, könne künstlerisch eigentlich keine Steigerung mehr kommen.
Ich fand dann auch die Single "Gib mir Sonne" ein bißchen fad und nach einmaligem Probehören kam ich zu dem Schluss, dass RS ihren Zenit überschritten haben.
Weit gefehlt- Das neue Album mag sich beim ersten Mal lau anhören aber das ist es nicht.
"DSgw" ist ein nachdenkliches Album, ruhig und nachdenklich, melancholisch, fröhlich und traurig zugleich.
Man findet hier nicht die Tanznummern vom Vorgängeralbum und auch nicht die Schrägheit von Werken aus ganz frühen Tagen, nein dieses Album ist einmalig und am besten zu Hören an einem dunklen Herbstabend am Kamin, in aller Stille.
Selbst der obligatorische Song von Peter, er heißt diesmal "Irgendwo dazwischen" ist diesmal superklasse gelungen.
Am gefühlvollsten finde ich die Nummern "Die Suche geht weiter" und "An einem Morgen im April".
Der schwächste Song aud der Platte ist finde ich, "Bist du dabei" aber auch der gehört irgendwie dazu.
Also, meiner Meinung nach haben alle, die von der totalen Kommerzialisierung sprechen, von einem schwachen Album unrecht.
Großartiges Album, die Suche geht weiter..
mal ganz im ernst.wer dieser platte 5 sterne gibt, hält sich meiner meinung nach an der vergangeneheit eines genies in rente fest.dieses album ist der letzte schrott.miese texte (monster aus rock).wie abgedroschen schlecht ist das denn.irgendwie ist es komisch, das die scheiben immer teurer werden und die qualität immer mieser.
muss jeder selbst entscheiden, ob er sie braucht.tut mir leid an farin urlaub.er war wirklich mal richtig gut. und er zieht auch immer noch den bockmist von rod und bela aus dem dreck. leider leidet seine soloplatte ganz deutlich darunter.
2 sterne gibts als bonus für farin für viele emotional und unglaublich schöne stunden von megaguter musik, die er mal gemacht und die immer noch hammer sind. aber diesmal leider nicht.
Gott ich liebe dieses Album. Am Anfang waren einige Lieder für mich etwas gewöhnungsbedürftig, weil ich nach dem ersten hören fand, dass sich einige Lieder zu ähnlich sind. Aber diese Auffassung war schnell weg. Ich schlepp das Album überallhin mit, Auto(gaanz laut hören und mitsingen), dann mit auf die Arbeit (dort immer wieder durchspielen). Ich habe das ALbum 3 Tage und kann fast alle Lieder (außer Disko, das finde ich irgendwie lustig, muss es mir aber nicht immer anhören xp )
Es ist wieder typisch Die Toten Hosen. Super Musik, super Texte. Es ist viel lautes und rockiges dabei, aber auch "kuschelrock" Lieder. Ah wie ich "Auflösen" liebe, die Frau, die da mitsingt (ich weiß nicht wer das ist) hat so eine extrem schöne Stimme. Da bestehe ich nur aus Gänsehaut.
Und bei mir ist es so, sobalt das Gänsehautfeeling eintritt, dann bin ich dieser Musik ergeben. Und ich habe bei fast allen Lieder ein Gänsehautfeeling. =)
ein ganz GROßES LOOOOOOB an Die Toten Hosen *verbeug*
...wenn er sagt: "This shit is dope!" Denn dieses Album ist mehr als nur ein Seeed-Abklatsch. Natürlich muss man bei seiner Stimme immer wieder an Seeed denken, ist ja auch im gewissen Sinne verständlich. War/ist er doch der "Leadsinger" von Seeed. Aber das ist auch schon alles. Denn auf Stadtaffe hört man treibende Bässe im Einklang mit stimmigen Melodien und ausgefeilten Texten, mal nachdenklich, mal lustig oder aber auch einfach zum "dänzen". Aber nicht alle Song sind tanzbar, was dem Werk an sich auch keinen Abbruch tut.
Sogar nach 10mal hören klingt Fox immernoch genial. Auch wenn es zu sagen langsam nervt. ES IST DAS ALBUM DES JAHRES !!!!
Fazit: Wer schon die Singles (Alles neu/Haus am See) mochte wird auf jeden Fall das Album lieben. Wer noch unentschlossen ist sollte unbedingt mal reinhören. Es lohnt sich.
>>>KAUFEN UND AUF HEAVY ROTATION BRINGEN<<<
...und vielen Dank auch für die wahnsinnsgeilen Titel.
Lange habe ich mir keine CD mehr so oft angehört. Die Texte und der Rhythmus geht durch Mark und Seele . Komplett aus dem Leben gegriffen !
Super , gehört in jeden CD - player !
Mfg
Steffen Geißler / Chemnitz
Musikalisch sind die Ärzte nicht so ganz mein Ding, aber ihre Texte sprechen mich an. Die CD gehört mir auch nicht, sondern meinen Kindern, aber weil ein (lieber) Mitrezensent UNBEDINGT will, dass ich sie rezensiere, mach' ich's halt (WAS TUT MAN NICHT ALLES FÜR SEINE MITMENSCHEN!!)
So viel ist gar nicht zu sagen: draufgekommen sind wir über das Lied "Junge", das mir wirklich sehr gut gefällt. Das perfekte Lied für Jugendliche, die gerade ihren Standpunkt finden und auch mal Gegenposition beziehen (müssen). Eine witzige Veräppelung aller sorgenvollen Eltern, mit Seitenhieben auf Gesellschaft, Nachbarn und Angepasstsein. Nicht ganz so gut gefällt mir "Lasse redn" - wahrscheinlich schon zu oft im Radio gehört.
Mir gefallen echt gut "Der Himmel ist blau", "Nur einen Kuss", "Perfekt" und "Deine Freundin". Meine Tochter findet ziemlich emo-haft: "Living hell", "Vorbei ist vorbei" und "Allein" [für alle, die nicht wissen, was EMO ist = emotionales Opfer]. "Breit" findet meine Tochter sehr heftig, ebenso "Tu das nicht" und gar nicht gefällt uns "Die ewige Maitresse".
Dass eine 1982 gegründete Band immer noch Musik macht und immer noch so erfolgreich ist, ist schon bemerkenswert. Die Idee, einen Pizzakarton als CD-Hülle zu verwenden, finde ich auch genial. Darauf muss man erst mal kommen! Hoffen wir, dass die junggebliebenen Rebellen noch weiter so jung bleiben! Insgesamt eine runde Sache diese Scheibe - mit ein paar Knitterfalten.
Nach dem zugegeben grandiosen Vorgängeralbum "DgL" dachte ich mir, könne künstlerisch eigentlich keine Steigerung mehr kommen.
Ich fand dann auch die Single "Gib mir Sonne" ein bißchen fad und nach einmaligem Probehören kam ich zu dem Schluss, dass RS ihren Zenit überschritten haben.
Weit gefehlt- Das neue Album mag sich beim ersten Mal lau anhören aber das ist es nicht.
"DSgw" ist ein nachdenkliches Album, ruhig und nachdenklich, melancholisch, fröhlich und traurig zugleich.
Man findet hier nicht die Tanznummern vom Vorgängeralbum und auch nicht die Schrägheit von Werken aus ganz frühen Tagen, nein dieses Album ist einmalig und am besten zu Hören an einem dunklen Herbstabend am Kamin, in aller Stille.
Selbst der obligatorische Song von Peter, er heißt diesmal "Irgendwo dazwischen" ist diesmal superklasse gelungen.
Am gefühlvollsten finde ich die Nummern "Die Suche geht weiter" und "An einem Morgen im April".
Der schwächste Song aud der Platte ist finde ich, "Bist du dabei" aber auch der gehört irgendwie dazu.
Also, meiner Meinung nach haben alle, die von der totalen Kommerzialisierung sprechen, von einem schwachen Album unrecht.
Großartiges Album, die Suche geht weiter..
Lange habe ich mir vorgenommen, mal eine Rezension zu schreiben und nun muss es einfach sein. Nachdem ich andere (eher schlechte) bei Amazon gelesen habe und auch einige Kritiken (z.B. im ME) muss ich nun einfach loswerden, wie großartig dieses Album ist. Die Songs gehen sofort ins Ohr ohne auf Dauer zu nerven. Man hört sie und hat sofort das Gefühl sie seit Jahren zu kennen. Das finde ich sehr selten (eigentlich seit den "Spatzen und Tauben" von Kettcar nicht mehr). "Heureka" ist wohl schon jetzt meine meistgespielte CD des Jahres. "Der letzte große Wal" ist ein echter Anwärter auf die beste Single 2008. Weitere Anspieltipps sind "Wie sieht's aus in Hamburg", "Voran Voran" (in beiden Versionen, die schnelle - Song 13 - gefällt mir sogar noch besser) und vor allem "Nichts ist so schön...". Tolle Texte, sehr gute Musik - ein perfektes Album und erstmals knapp besser als Kettcar (Sylt). Freue mich Tomte mit diesem Album live zu sehen.
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